Zwischen den Terminen sieht die Praxis nur einen Ausschnitt

Wer täglich Blutdruck misst oder das Gewicht notiert, bringt die Werte oft auf Zetteln mit oder zeigt sie in einer App. Eine Praxis sieht davon meist nur einen Ausschnitt. Laut einer Versichertenbefragung des GKV-Spitzenverbands wartet ein Viertel der gesetzlich Versicherten länger als 30 Tage auf einen Facharzttermin (Quelle: AOK Niedersachsen). Bis zum Termin verblassen Erinnerungen an Werte und Abläufe oder geraten durcheinander. DOKINA führt vier Bereiche in einem Verlauf zusammen: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, das Wohlbefinden und die Medikamente. So kann die Person Zusammenhänge in ihrem Alltag entdecken, und die Praxis bekommt, was sie braucht.

So kommt der Verlauf in die Praxis

Die Praxis bekommt, was zwischen den Terminen geschah, als Bericht über die ePA oder als TI-M-Nachricht.

Die Grafik zeigt den Datenfluss in drei Spalten von links nach rechts. Links stehen die Quellen der Patienten. In der Mitte steht DOKINA mit vier Bereichen: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, Wohlbefinden und Medikamente. Dazu kommen in der Plattform Umweltinformationen und Muster im Verlauf. Rechts stehen die Wege zur Praxis. Die Pfeile bedeuten: Erfassen von den Quellen zu DOKINA und Teilen von DOKINA zu den Wegen in die Praxis.

Patienten zu Hause

  • Blutdruckmessgerät und Waage
  • Smartwatch und Fitnesstracker
  • Wohlbefinden und Medikationsplan
  • Veränderungen am Körper
DOKINA

Ein Verlauf aus vier Bereichen

Gemessene WerteVeränderungen am KörperWohlbefindenMedikamente

Dazu kommen in der Plattform

UmweltinformationenMuster im Verlauf

Haus- und Fachärzte

  • Bericht als PDF
  • TI-M-Nachricht an die Praxis
  • ePA der Person
Die Person entscheidet, was sie teilt und auf welchem Weg. Eine automatische Anbindung an die ePA gibt es nicht.

Was Haus- und Fachärzte von DOKINA haben

Sechs Gründe für eine Praxis, DOKINA ihren Patienten zu empfehlen.

Aufzeichnung statt Erinnerung

Bis zum Termin verblassen Erinnerungen an Werte und Abläufe oder geraten durcheinander. DOKINA hält alles fortlaufend und mit Datum in einem Verlauf fest.

Eine verlässliche Datenbasis

Die Praxis sieht, was wann geschah: Werte, Medikamente, Veränderungen am Körper, Wohlbefinden. Darauf kann sie ihre eigene Einschätzung stützen, auch bei der Frage, ob weitere Untersuchungen nötig sind. Die Entscheidung trifft allein die Praxis.

Die Wartezeit wird genutzt

Wer auf einen Termin wartet, hält in der Zwischenzeit fest, was geschieht. Zum Termin liegt ein Bericht vor, und die Person hat ihre Fragen vorbereitet.

Sicher ankommen, ohne neue Software

Der Bericht erreicht die Praxis über die ePA oder als TI-M-Nachricht. Beide Wege laufen über die gesicherte Infrastruktur des Gesundheitswesens. Niemand tippt Werte von Zetteln ab. Die Person entscheidet, welchen Weg sie nutzt.

Patienten, die gezielter fragen

Wer seinen Verlauf kennt, beschreibt Beschwerden genauer und stellt bessere Fragen. Das Gespräch beginnt mit Fakten statt mit dem Versuch, sich zu erinnern.

Die Person entscheidet

Die Person wählt, was in den Bericht kommt und wohin er geht. Die Praxis sieht nur, was die Person teilt.

Ein Blick in die Gesundheits-App

So sieht DOKINA im Alltag aus. Die Bilder sind Entwurfsskizzen.

In drei Schritten zur Praxis

Der Weg zur Praxis läuft über die gesicherte Infrastruktur des Gesundheitswesens.

1. Die Person misst und trägt ein

Messgeräte übertragen Werte per Bluetooth. Gewicht, Wohlbefinden und Medikamente trägt die Person in wenigen Schritten ein. Die Bedienung ist geführt und barrierefrei.

2. Die Person erstellt den Bericht

Vor dem Termin erstellt die Person einen kurzen Bericht als PDF. Was hineinkommt, wählt sie selbst.

3. Der Bericht erreicht die Praxis

Die Person stellt den Bericht über die Teilen-Funktion in ihre ePA ein oder schickt ihn als TI-M-Nachricht an die Praxis. Die Praxis liest ihn dort. Es braucht keine zusätzliche Software. Eine direkte Übernahme per FHIR, einem offenen Standard für Gesundheitsdaten, wird erst möglich, wenn Praxissoftware diese Schnittstelle anbietet.

Häufige Fragen von Haus- und Fachärzten

Wie können Arztpraxen Messwerte und den Verlauf von Patienten sicher erhalten?

Als Bericht (PDF), den die Person über die ePA teilt oder als Nachricht über den TI-Messenger (TI-M) sendet. Beide Wege laufen über die gesicherte Infrastruktur des Gesundheitswesens. Die Praxis braucht keine zusätzliche Software. Eine direkte Übernahme in die Praxissoftware per FHIR wird erst möglich, wenn die Software diese Schnittstelle anbietet.

Kann Praxissoftware Messdaten von Patienten per FHIR übernehmen?

FHIR ist ein offener Standard, mit dem Gesundheitssoftware Daten austauscht. Praxissoftware bietet die dafür nötige Schnittstelle derzeit nicht an. Sobald sie das tut, ist eine direkte Übernahme möglich. Heute ist der sichere Weg die ePA oder der TI-Messenger.

Was haben Arztpraxen davon, wenn Patienten ihre Werte fortlaufend festhalten?

Statt verblassender Erinnerungen bekommt die Praxis eine verlässliche Datenbasis aus dem Alltag: Werte, Medikamente, Veränderungen am Körper und Wohlbefinden, jeweils mit Datum. Laut einer Versichertenbefragung des GKV-Spitzenverbands wartet ein Viertel der gesetzlich Versicherten länger als 30 Tage auf einen Facharzttermin (Quelle: AOK Niedersachsen). Über weitere Untersuchungen entscheidet die Praxis.

Was sieht die Praxis von den Daten eines Patienten?

Nur, was die Person teilt: den Bericht als PDF in der ePA oder als Nachricht über den TI-Messenger. Was die Person nicht teilt, sieht die Praxis nicht.

Stellt eine Gesundheits-App eine Diagnose oder gibt sie Empfehlungen?

Nein. Die App beschreibt nur, was in den eigenen Aufzeichnungen der Person zusammenkommt. Diagnose, Therapie und Einordnung bleiben bei den Behandelnden.

Gibt es Beispiele, wie Patienten Werte und Medikamente im Alltag festhalten?

Ja. Die Geschichten von Markus Vogt mit Asthma und von Elisabeth Berger mit Herzschwäche und Diabetes zeigen, wie Werte und Medikamente im Alltag zusammenkommen.

Wie DOKINA Euren Arztalltag verbessern kann

Eine kurze E-Mail genügt. Schreibt uns, welche Praxissoftware Ihr einsetzt und welche Werte Eure Patienten heute mitbringen. Wir melden uns für ein Gespräch und sagen ehrlich, wie DOKINA Euren Arztalltag verbessern kann.