In der Videosprechstunde fehlen Messwerte
Eine Videosprechstunde spart Wege, aber Blutdruckmanschette und Waage stehen beim Patienten zu Hause. Was die Person berichtet, hängt oft von ihrer Erinnerung ab. DOKINA führt vier Bereiche in einem Verlauf zusammen: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, das Wohlbefinden und die Medikamente. Darin lassen sich Zusammenhänge entdecken. Teilt die Person ihren Bericht, hat die Sprechstunde eine Datenbasis aus dem Alltag, mit Datum und Verlauf.
So kommen die Werte in die Videosprechstunde
Die Person erfasst ihren Alltag. Zur Sprechstunde teilt sie den Bericht oder gibt die Daten für die Plattform frei.
Die Grafik zeigt den Datenfluss in drei Spalten von links nach rechts. Links stehen die Quellen der Patienten zu Hause. In der Mitte steht DOKINA mit vier Bereichen: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, Wohlbefinden und Medikamente. Dazu kommen in der Plattform Umweltinformationen und Muster im Verlauf. Rechts stehen die Wege in die Telemedizin. Die Pfeile bedeuten: Erfassen von den Quellen zu DOKINA und Teilen von DOKINA zu den Wegen in die Telemedizin.
Patienten zu Hause
- Blutdruckmessgerät und Waage
- Smartwatch und Fitnesstracker
- Wohlbefinden und Medikationsplan
- Veränderungen am Körper
Ein Verlauf aus vier Bereichen
Dazu kommen in der Plattform
Videosprechstunde
- Bericht als PDF für die Sprechstunde
- Telemedizin-Plattform (per FHIR, sofern angeboten)
- ePA oder TI-M-Nachricht an die Praxis
Was Telemedizin-Anbieter von DOKINA haben
Sechs Gründe, DOKINA den Patienten einer Videosprechstunde anzubieten.
Werte statt Schätzungen
Was sonst vor Ort gemessen würde, liegt aus dem Alltag der Person vor: Blutdruck, Puls und Gewicht, mit Datum und im Verlauf. Das Gespräch beginnt mit Fakten.
Aufzeichnung statt Erinnerung
Was wann geschah, hält DOKINA fortlaufend fest. Niemand muss sich am Bildschirm mühsam erinnern, wie die letzte Woche verlief.
Mehr Kontext aus Wearables
Daten von Wearables ergänzen das Bild. Gemeint sind Geräte am Körper wie Smartwatch, Fitnesstracker und Sportprodukte mit Pulsmessung. Sie sind als Geräte für den Alltag gekennzeichnet, mit weiteren Angaben zum Gerät.
Ein Bericht, der ins Gespräch passt
Vor der Sprechstunde erstellt die Person einen kurzen Bericht als PDF. Was hineinkommt, wählt sie selbst. Medikationsplan und Notizen sind dabei.
Offen für Plattformen
FHIR ist ein offener Standard, mit dem Gesundheitssoftware Daten austauscht. Bietet eine Telemedizin-Plattform diese Schnittstelle an, kann sie freigegebene Messdaten übernehmen. Ohne Schnittstelle bleibt der Weg über den Bericht als PDF.
Die Person entscheidet
Die Person wählt, was sie teilt, und beendet eine Freigabe jederzeit. Jeder Zugriff wird protokolliert.
Ein Blick in die Gesundheits-App
So sieht DOKINA im Alltag aus. Die Bilder sind Entwurfsskizzen.
In drei Schritten in die Videosprechstunde
Der Weg zur Sprechstunde richtet sich danach, was die Plattform oder Praxis anbietet.
1. Die Person misst und trägt ein
Messgeräte und Wearables übertragen Werte per Bluetooth. Gewicht, Wohlbefinden und Medikamente trägt die Person in wenigen Schritten ein. Die Bedienung ist geführt und barrierefrei.
2. Die Person erstellt den Bericht
Vor der Sprechstunde erstellt die Person einen kurzen Bericht als PDF. Was hineinkommt, wählt sie selbst.
3. Der Bericht erreicht die Sprechstunde
Die Person teilt den Bericht über die ePA oder schickt ihn als Nachricht über den TI-Messenger (TI-M), den gesicherten Nachrichtendienst des Gesundheitswesens. Bietet die Telemedizin-Plattform die FHIR-Schnittstelle an, kann sie freigegebene Messdaten auch direkt übernehmen.
Häufige Fragen zur Telemedizin
Wie erreichen Messwerte von zu Hause die Videosprechstunde?
Als Bericht (PDF), den die Person über die ePA teilt oder als Nachricht über den TI-Messenger (TI-M) sendet. FHIR ist ein offener Standard, mit dem Gesundheitssoftware Daten austauscht. Bietet eine Telemedizin-Plattform diese Schnittstelle an, kann sie freigegebene Messdaten auch direkt übernehmen.
Was fehlt in der Videosprechstunde und was hilft dagegen?
Per Video kann niemand Blutdruck messen oder das Gewicht ablesen. Hilfreich ist ein Verlauf, den die Person zu Hause festhält: Blutdruck, Puls, Gewicht, Medikamente und Notizen, jeweils mit Datum. Als Bericht (PDF) steht er für die Sprechstunde bereit.
Ersetzt eine Gesundheits-App die Messung in der Praxis?
Nein. Die App zeigt, was die Person zu Hause erfasst hat. Sie stellt keine Diagnose und gibt keine Empfehlungen. Die Einordnung bleibt bei den Behandelnden.
Woher stammen die Wearable-Daten?
Von Geräten für den Alltag wie Smartwatches, Fitnesstrackern und Sportprodukten mit Pulsmessung. Ihre Werte sind eigens als Werte von Alltagsgeräten gekennzeichnet, mit weiteren Angaben zum Gerät.
Gespräch zur Zusammenarbeit
Eine kurze E-Mail genügt. Schreibt uns, welche Plattform Ihr einsetzt und welche Werte Euch in der Sprechstunde heute fehlen. Wir melden uns und sagen ehrlich, ob und wie es passt.